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Die Ansteckung
Die Ansteckung mit Kopfläusen erfolgt von Kopf zu Kopf. Wenn Kinder die Köpfe zusammenstecken, beim Kuscheln, gar bei gemeinsamen Übernachtungen in einem Bett, krabbeln die erwachsenen Kopfläuse von einem Kopf auf den nächsten. Die Läusekinderstube lebt in der Nähe der Kopfhaut und verläßt den Kopf nicht.
Eine Übertragung über Gegenstände wie Kuscheltiere oder Mützen ist sehr unwahrscheinlich, denn Kopfläuse verlassen nicht freiwillig ihren Wirt. Eine Übertragung über Kämme und Bürsten ist vorstellbar, denn die Läuse können zwischen den Zinken eingeklemmt werden und einige Zeit im Kamm überleben.
Manche Menschen werden offenbar häufiger von Kopfläusen befallen als andere. Woran das liegt, ist unbekannt. Herausgefunden hat man, dass die Haarfarbe und Haarlänge sowie die Häufigkeit der Haarwäsche dafür keine Rolle spielen. Lediglich in Haaren unter 2 cm Länge haben die Kopfläuse Schwierigkeiten. Und Glatzköpfe bleiben sicher verschont.
Kopfläuse können nicht springen oder fliegen, sind aber auf die Fortbewegung an Haaren spezialisiert und legen in der Minute rund 30 cm zurück. Haustiere spielen bei der Übertragung von Kopfläusen keine Rolle.
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